Die Drei Zinnen

Drei - Zwei - Eins
Die magischen Bergwipfel

Wenn man an die Dolomiten in Südtirol denkt, so wagen wir es zu behaupten, denkt man auch immer ein klein Wenig an die mächtigen Drei Zinnen. Immer schon bezauberten die Drei Zinnen die Menschen durch ihre Größe, ihre unverkennbare Form und ihre unglaubliche Schönheit.

Auch uns versetzen die 3 Bergwipfel tagtäglich aufs Neue ins Staunen. Unter anderem auch aus dem Grund, da die Pionierarbeit, die zur Erschließung der Dolomitenregion 3 Zinnen als Bergsteigerdestination geleistet wurde, bis heute unseren Anspruch an das sportliche Angebot am und um den Berg prägt. Genau deshalb wollen wir auch Dir ein kleines Stück dieser Geschichte ein bisschen näher bringen.

Wusstest Du zum Beispiel, dass die Drei Zinnen auf der Grenze zwischen den zwei Provinzen Bozen und Belluno liegen? Zum Südtiroler Gemeindegebiet, auf Toblacher Seite, gehört die berühmte Nordwand der Drei Zinnen. Die südliche Seite der Drei Zinnen hingegen liegt auf Belluneser Seite. Somit verläuft die Grenze über die unverkennbaren Gipfel.

Der Naturpark Drei Zinnen vereint die zwei Provinzen. Die Drei Zinnen befinden sich in diesem gleichnamigen Gebiet und gelten als das markanteste Monument der Dolomitenregion 3 Zinnen. Das kalkige Dolomitenmassiv ist seit 2009 zudem Teil des UNESCO-Welterbes und zählt damit offiziell zu den schönsten Landschaften der Welt. Die imposante Naturkulisse und die eindrucksvolle Geschichte machen die Region zum wohl ergreifendsten Alpinerlebnis für Menschen, deren Herz für die Berge schlägt. Aber wer waren die Pioniere, welche es zum ersten Mal wagten, die markanten Gipfel zu erklimmen?

Immer wieder führte der einheimische Bergführer Franz Innerkofler Erkundungen rund um die Drei Zinnen durch. Als schließlich der Wiener Alpinist Paul Grohmann, der bereits mehrere Dolomitengipfel in den vorhergehenden Jahren bestiegen hatte, nach Südtirol kam, wandte er sich an Innerkofler und an Peter Salcher. 

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Die beiden Bergführer sollten den Wiener auf die Große Zinne begleiten. Grohmann begeisterten die Zinnen vor allem wegen der „Kühnheit ihres Baues“. Im Jahr 1869 war es schließlich so weit: in weniger als 3 Stunden haben die drei Bergsteiger die 2.999m hohe große Zinne über den heutigen Normalweg erklommen.

Die drei Männer sollten aber nicht die einzigen Besteiger der großen Zinne bleiben. 5 Jahre später, 1874, machte sich die 21 Jahre junge Anna Ploner auf, die Große Zinne zu besteigen. Gemeinsam mit den Bergführern Michel Innerkofler und Luigi Orsolina gelang ihr der Aufstieg und sie sicherte sich damit den Titel „Erstbesteigerin der Großen Zinne“. 

Als etwas schwieriger zu erklimmen galt die 2.973m hohe Westliche Zinne. Jedoch konnte auch diese 1879 von Michel Innerkofler und Georg Ploner bestiegen werden. Die als unbesteigbar geltende Kleine Zinne (2.857m) wurde zum ersten Mal im Jahr 1881 von den Brüdern Michel und Hans Innerkofler in weniger als zwei Stunden über die Südwestseite erreicht.

In den folgenden Jahren waren die Drei Zinnen Ziel für viele Wander- und Kletterbegeisterte. Bis dahin hatte es jedoch noch immer niemand geschafft, die Große Zinne über die steile Nordwand zu besteigen. Erst 1933 glückte dies dem Alpinisten Emilio Comici gemeinsam mit den Geschwistern Giovanni und Angelo Dimai. 

 
Als einzigartiges Bergerlebnis hatten sich die Drei Zinnen bereits viele Jahre zuvor etabliert. Auch nun verzaubern sie viele weitere Bergliebhaber. Als beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt, zieht das mächtige Dreigestirn auch heute noch Jede und Jeden in seinen Bann. Die Magie der unverkennbaren Drei Zinnen bleibt erhalten, und macht die Dolomitenregion 3 Zinnen zu einem ganz besonderen Fleckchen Erde. 
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